Steuern beim Forderungsverkauf in der Schweiz: was Sie wissen sollten

13 de September de 2025 Debtalia
Steuern beim Forderungsverkauf in der Schweiz: was Sie wissen sollten

Hinweis: Dieser Artikel ist allgemeine Orientierung und keine Steuerberatung. Klären Sie Ihren konkreten Fall immer mit einer Treuhänderin oder einem Steuerberater.

Eine Forderung für weniger als ihren Nennwert zu verkaufen hat steuerliche Folgen, die meist vernünftig und oft günstig für den Verkäufer sind. Das sind die wichtigsten Punkte in der Schweiz.

Unternehmen: der Verlust ist grundsätzlich abzugsfähig

Verkaufen Sie eine Rechnung über CHF 10 000 für CHF 6 000, realisieren Sie einen Verlust von CHF 4 000. Bei geschäftsmässig begründeten Forderungen ist dieser Verlust in der Regel als Aufwand abzugsfähig, da er aus einer echten Veräusserung der Forderung zu Marktbedingungen stammt.

Ein Verkauf an einen unabhängigen Dritten dokumentiert die Wertminderung der Forderung objektiv, oft belastbarer gegenüber der Steuerverwaltung als eine interne Delkredere-Rückstellung.

Was ist mit der MWST auf der unbezahlten Rechnung?

Achtung: Bei der Schweizer Mehrwertsteuer wird nach der vereinbarten Methode die MWST auf dem Rechnungsbetrag geschuldet, auch wenn der Kunde nicht zahlt. Bei einem endgültigen Debitorenverlust kann eine Korrektur der geschuldeten MWST vorgenommen werden. Prüfen Sie die Reihenfolge mit Ihrer Treuhand: Die MWST-Korrektur sollte im richtigen Zeitpunkt geltend gemacht werden. Details regelt die Mehrwertsteuergesetzgebung des Bundes.

MWST auf der Abtretung selbst

Die Übertragung von Geldforderungen ist ein Umsatz im Bereich des Geld- und Kapitalverkehrs und von der MWST ausgenommen. Der Käufer zahlt beim Erwerb der Forderung keine MWST.

Privatpersonen

Für eine Privatperson, die eine private Forderung verkauft, ist ein Kapitalgewinn im Privatvermögen in der Regel steuerfrei, ein privater Kapitalverlust entsprechend nicht abzugsfähig. Bewahren Sie den Darlehensvertrag und die Abtretungserklärung als Nachweis auf.

Für den Käufer

Der Käufer wird besteuert, wenn er mehr einzieht, als er bezahlt hat: Diese Differenz ist bei geschäftsmässiger Tätigkeit steuerbarer Ertrag. Bis zum Einzug entsteht kein steuerbarer Gewinn.

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Praktische Zusammenfassung

Der Verkauf einer uneinbringlichen Forderung bringt nicht nur Liquidität: Er erlaubt Ihnen, den Verlust steuerlich zu realisieren und den Fall abzuschliessen. Koordinieren Sie das Geschäft mit Ihrer Treuhand, um MWST-Korrektur und Abzugsfähigkeit für Ihre Situation zu optimieren. Debtalia ist der Marktplatz, der Sie mit Käufern verbindet, und kauft die Forderungen nicht selbst.

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