Außenstände zwischen Unternehmen (B2B) gehören zu den attraktivsten Forderungen am Markt: Sie sind oft hoch, gut dokumentiert und klar zuzuordnen. Wenn ein Geschäftskunde nicht zahlt, ist der Forderungsverkauf ein effizienter Ausweg.
Warum B2B-Forderungen begehrt sind
- Solide Belege: Rahmenvertrag, Bestellungen, Lieferscheine und Rechnungen ergeben eine lückenlose Beweiskette.
- Identifizierbarer Schuldner: Das Unternehmen ist im Handelsregister eingetragen, sein Vermögen ist prüfbar.
- Höhere Beträge: Sie rechtfertigen den Aufwand professioneller Käufer.
Prüfen Sie die Solvenz des Schuldnerunternehmens
Der Wert Ihrer B2B-Forderung hängt maßgeblich davon ab, ob das Schuldnerunternehmen zahlungsfähig ist. Ein aktiver Betrieb mit Vermögen und laufendem Geschäft macht die Forderung wertvoll; ein Unternehmen in der Insolvenz oder Liquidation drückt den Preis stark.
Vor dem Angebot prüfen Käufer den Handelsregisterstatus, mögliche Insolvenzverfahren und die allgemeine Bonität des Schuldners. Je transparenter Sie diese Informationen bereitstellen, desto besser die Angebote.
Achten Sie auf Abtretungsverbote
In B2B-Verträgen findet sich manchmal ein Abtretungsverbot nach § 399 BGB. Zwischen Kaufleuten ist eine Abtretung trotz Verbots nach § 354a HGB jedoch häufig dennoch wirksam. Prüfen Sie den zugrunde liegenden Vertrag oder lassen Sie ihn prüfen, bevor Sie verkaufen.
Einzelforderung oder Portfolio?
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Fazit
B2B-Forderungen sind wegen ihrer guten Dokumentation und ihrer Höhe besonders verkäuflich. Halten Sie Ihre Belege bereit, prüfen Sie die Solvenz des Schuldners und ein etwaiges Abtretungsverbot – dann inserieren Sie in wenigen Minuten und lassen Investoren um Ihre Forderung konkurrieren.