Freiberufler und Selbstständige leben von ihrem Cashflow. Ein einziger Kunde, der ein hohes Honorar nicht zahlt, kann die ganze Planung durcheinanderbringen. Statt selbst zum Inkasso zu werden, können Sie die offene Forderung verkaufen und sofort Liquidität schaffen.
Typische Forderungen von Selbstständigen
- Nicht bezahlte Honorarrechnungen für erbrachte Dienstleistungen.
- Offene Beträge aus Werkverträgen oder Projekten.
- Rückstände von Kunden, die nach Abschluss nicht mehr reagieren.
- Forderungen gegen Privatkunden ebenso wie gegen Unternehmen.
Warum der Verkauf für Solo-Selbstständige sinnvoll ist
Als Einzelunternehmer haben Sie weder eine Rechtsabteilung noch die Zeit, monatelang Mahnungen zu schreiben und Fristen zu verfolgen. Jede Stunde, die Sie einem Schuldner hinterherlaufen, ist eine Stunde, die Sie nicht für zahlende Kunden arbeiten. Der Verkauf verlagert diesen Aufwand auf einen spezialisierten Käufer.
Der psychologische Effekt ist nicht zu unterschätzen: Ein hartnäckiger säumiger Kunde kostet nicht nur Geld, sondern auch Nerven. Nach dem Verkauf ist der Fall für Sie erledigt.
Stärken Sie Ihre Beweislage
Freiberufler haben oft solide Belege: das angenommene Angebot, den Vertrag, die Leistungsnachweise und die Rechnung. Ergänzen Sie E-Mails, in denen der Kunde die Leistung abnimmt oder die Zahlung zusagt. Je vollständiger die Dokumentation, desto besser der Verkaufspreis.
Steuerlicher Nebeneffekt
Verkaufen Sie eine betriebliche Forderung unter Nennwert, realisieren Sie einen abzugsfähigen Verlust und können unter den Voraussetzungen des § 17 UStG die Umsatzsteuer berichtigen. Sprechen Sie den Zeitpunkt mit Ihrem Steuerberater ab.
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